Was die Umzugskosten bestimmt
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Die Menge. Die wichtigste Größe. Gerechnet wird nach Umzugsgut, nicht nach Zimmern. Als Faustregel: 0,2 bis 0,3 Kubikmeter pro Quadratmeter Wohnfläche. Eine 70-Quadratmeter-Wohnung ergibt also 15 bis 20 Kubikmeter. Wer vorher aussortiert, senkt genau diese Zahl.
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Etage und Aufzug. Zwischen Erdgeschoss und viertem Stock ohne Aufzug liegen mehrere Arbeitsstunden. Viele Firmen berechnen ab einer bestimmten Etage einen Zuschlag.
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Zugang und Tragweg. Enge Treppenhäuser, keine Zufahrt für den Wagen, Altstadtlage. Dann werden ein Möbellift oder längere Tragwege nötig.
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Zusatzleistungen. Verpacken, Küche ab- und aufbauen, Klavier, Entsorgung alter Möbel, Endreinigung. Dazu kommt die Entfernung, sobald es aus der Stadt hinausgeht, und der Termin: Zum Monatsende und im Sommer ist die Nachfrage am höchsten.
Was Umzugsfirmen am Markt verlangen
So sehen die veröffentlichten Preise zweier Umzugsfirmen für Umzüge innerhalb der Stadt aus, Stand Oktober 2026:
| Wohnung | Beispiel aus Regensburg | Beispiel aus Berlin |
|---|---|---|
| 1 bis 2 Zimmer, bis etwa 45 m² | rund 600 bis 1.000 € | rund 650 bis 920 € (40 m²) |
| 3 Zimmer, etwa 60 bis 80 m² | rund 900 bis 1.600 € | rund 930 bis 1.200 € (65 m²) |
| 4 Zimmer und mehr, etwa 90 bis 120 m² | rund 1.500 bis 2.400 € | rund 1.200 bis 1.950 € (90 bis 120 m²) |
| Haus ab etwa 120 m² | ab rund 2.200 € | keine Angabe |
Die Spannen sind groß, weil jede Firma anders rechnet und jede Wohnung anders ist. Sie zeigen die Größenordnung, nicht den Preis für Ihre Wohnung.
Stundenpreis oder Festpreis
Nach Stunden. In München rechnen viele Firmen so ab. Für zwei Mitarbeiter mit einem 3,5-Tonner liegen veröffentlichte Stundensätze bei rund 77 bis 106 Euro inklusive Mehrwertsteuer, Stand Oktober 2026. Der Vorteil: fair bei kleinen, einfachen Umzügen. Der Nachteil: Den Endpreis kennen Sie erst am Abend.
Als Festpreis. Der Preis steht vor dem Umzug fest. Der Vorteil: Sie tragen nicht das Risiko, dass ein Treppenhaus enger ist als gedacht.
Ein Festpreis ist nur so gut wie die Besichtigung davor. Ein Angebot ohne Besichtigung oder Fotos ist eine Schätzung. Fragen Sie deshalb, worauf der Preis beruht.
Umzug: Kosten, die oft vergessen werden
Halteverbotszone. Sie wird bei der Stadt oder Gemeinde beantragt. Veröffentlichte Preise für Antrag und Schilder liegen meist zwischen 80 und 200 Euro, je nach Stadt und Anbieter.
Umzugskartons. Einzeln gekauft kosten sie bei Umzugsfirmen etwa 1 bis 2,50 Euro.
Möbellift, wenn das Treppenhaus zu eng ist.
Entsorgung alter Möbel, je nach Menge.
Etagenzuschlag ohne Aufzug, je nach Firma.
Fragen Sie bei jedem Angebot ausdrücklich: Was ist nicht enthalten? Diese Frage bringt mehr Klarheit als jeder Preisvergleich.
Sechs Wege, günstiger umzuziehen
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Vorher aussortieren. Jeder Kubikmeter weniger senkt den Preis. Keller, Dachboden und Garage sind fast immer die größten Posten.
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Den Termin legen. Monatsmitte, unter der Woche, außerhalb der Sommermonate.
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Selbst packen. Verpacken ist reine Arbeitszeit. Wenn Sie die Zeit haben, sparen Sie dort.
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Mehrere Angebote einholen und dabei vergleichen, was enthalten ist.
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Umzug und Entrümpelung zusammen beauftragen. Eine Anfahrt, ein Termin. Getrennt beauftragt zahlen Sie die Anfahrt zweimal.
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Die Steuer nutzen. Bei einem beruflich bedingten Umzug sind die Kosten als Werbungskosten absetzbar. Bei einem privaten Umzug können Sie die Arbeitskosten der Umzugsfirma als haushaltsnahe Dienstleistung angeben: 20 Prozent, höchstens 4.000 Euro im Jahr (§ 35a EStG). Voraussetzung sind eine Rechnung und die Zahlung per Überweisung.
Häufige Fragen
Veröffentlichte Preise von Umzugsfirmen liegen innerhalb der Stadt bei rund 900 bis 1.600 Euro, Stand Oktober 2026. Ohne Aufzug in einem oberen Stockwerk eher am oberen Ende.
Über die Menge. Rechnen Sie mit 0,2 bis 0,3 Kubikmetern pro Quadratmeter Wohnfläche. Etage, Tragweg und Zusatzleistungen kommen darauf.
Ein Festpreis nach einer Besichtigung. Er ist verbindlich, und Sie tragen nicht das Risiko, dass es länger dauert.
Bei einem beruflich bedingten Umzug als Werbungskosten. Bei einem privaten Umzug die Arbeitskosten als haushaltsnahe Dienstleistung, 20 Prozent bis höchstens 4.000 Euro im Jahr. Klären Sie Ihren Fall mit Ihrem Steuerberater.
In der Monatsmitte, unter der Woche, zwischen Herbst und Frühjahr.